Dr. Maximilian Bieri auf Kleinbustour durch Kesselstadt und Weststadt.

„Hierwächst Zukunft – mit Beteiligung und Zusammenhalt“

 

Hanau-Kesselstadt. Volle Plätze im Bus, viele Gespräche vor Ort und ein klarer Eindruck: Kesselstadt und die Weststadt entwickeln sich dynamisch – sozial, infrastrukturell und kulturell. Bei seiner Kleinbustour durch den Stadtteil informiert

Oberbürgermeisterkandidat Dr. Maximilian Bieri interessierte Bürgerinnen und Bürgern über laufende Projekte, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven. „Kesselstadt steht beispielhaft für das, was ich unter moderner Stadtentwicklung verstehe: Wir investieren in Bildung, Betreuung, Sport und Begegnung – und wir binden die Menschen aktiv ein“, so Bieri.

Sozialer Zusammenhalt mit konkreten Projekten

Ein Schwerpunkt der Tour lag auf dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Weststadt mit Bürgerpark Hochgericht“. Seit 2021 wurden mehr als sechs Millionen Euro Fördermittel bewilligt, weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung. Das neue Quartiersbüro am Kurt-Schumacher-Platz wird künftig als zentrale, barrierearme Anlaufstelle dienen und Beteiligung noch sichtbarer machen. Auch die Aufwertung des Kurt-Schumacher-Platzes selbst ist in Planung. „Wir entwickeln diesen Ort gemeinsam mit Anwohnerschaft und Gewerbe weiter – Schritt für Schritt, mit Augenmaß“, erklärte Bieri.


Investitionen in Bildung und Betreuung

Besonders deutlich wird die Zukunftsorientierung im Bildungsbereich: Mit dem Neubau der Kita „Am Hochgericht“ entstehen bis zu 154 Betreuungsplätze, darunter drei U3-Gruppen. 8,75 Millionen Euro investiert die Stadt hier in frühkindliche Bildung – ein starkes Signal für Familien. Nach dem Umzug wird die bisherige Kita Dresdener Straße zum neuen Jugendzentrum „JUZ k-town“ mit Boxgym umgebaut – eine Standortentscheidung, die in einem intensiven Beteiligungsprozess mit Jugendlichen getroffen wurde. „Das ist gelebte Demokratie“, betonte Bieri. Auch die Schulen profitieren: Hohe Investitionen aus dem DigitalPakt – unter anderem an der Otto-Hahn-Schule, der Heinrich-Heine-Schule und der Wilhelm-Geibel-Schule – stärken moderne Lernbedingungen. Gleichzeitig zeigen Wartelisten im Ganztag, dass der Bedarf weiter wächst.



Sport, Kultur und Ehrenamt als Herz des Stadtteils

Das Herbert-Dröse-Stadion soll umfassend saniert und zur modernen Leichtathletikstätte ausgebaut werden. Kunstrasen, LED-Beleuchtung und neue Sportanlagen sind geplant. Auch Vereine wie der Turnverein Kesselstadt 1860 und der VfR Kesselstadt leisten seit Jahrzehnten wertvolle Arbeit für Gemeinschaft und Nachwuchs. Mit Schloss Philippsruhe, dem Historischen Museum, dem GrimmsMärchenReich und dem neu gestalteten Papiertheatermuseum besitzt Kesselstadt zudem ein kulturelles Aushängeschild weit über die Stadtgrenzen hinaus. Gleichzeitig lebt der Stadtteil vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger: Die Initiative Nachbarschaftshilfe Kesselstadt e.V. feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. „Dieses Ehrenamt ist gelebter Zusammenhalt“, sagte Bieri.

Sicherheit und Infrastruktur im Blick

Angesichts hoher Einsatzdichte betonte Bieri die Bedeutung einer starken Feuerwehrstruktur für Kesselstadt. „Gerade in dicht besiedelten Quartieren mit komplexer Infrastruktur brauchen wir eine verlässliche und schnelle Gefahrenabwehr.“

Fazit der Tour

„Kesselstadt wächst moderat – und klug“, resümierte Dr. Maximilian Bieri am Ende der Tour. „Hier zeigt sich, wie Stadtentwicklung funktionieren kann: mit Investitionen, mit Beteiligung und mit einem klaren Ziel – das Miteinander zu stärken.“ Die Kleinbustour ist Teil eines Dialogformats, mit dem Bieri regelmäßig Stadtteile besucht, Entwicklungen erläutert und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommt. „Eine starke Stadt entsteht nicht am Schreibtisch – sondern im Austausch mit den Menschen vor Ort.“

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OB-Kandidat Dr. Maximilian Bieri setzt auf direkte Begegnungen

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Großes Interesse an Stadtteiltour