Wolfgang im Wandel - Dr. Maximilian Bieri zieht positive Bilanz der Stadtteiltour

Hanau-Wolfgang. Volles Interesse, intensive Gespräche und ein Stadtteil im Aufbruch:

 

Bei seiner Bustour durch Wolfgang hat Oberbürgermeisterkandidat Dr. Maximilian Bieri gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern zentrale Stationen der Stadtteilentwicklung besucht und Bilanz gezogen. „Wolfgang zeigt exemplarisch, wie Stadtentwicklung gelingt: mit Weitblick, Verlässlichkeit und dem klaren Ziel, Lebensqualität für alle Generationen zu schaffen“, so Bieri.

Sportstadt Hanau: Investitionen mit Strategie

Auftakt war am Sportgelände des SV Wolfgang. Dort stellte Bieri die städtische Prioritätenliste zur Umrüstung von vier Sportanlagen auf Kunstrasen vor – mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,6 Millionen Euro bis 2026.

„Ein beleuchteter Kunstrasenplatz scha􀆯t bis zu 17 zusätzliche Trainingsstunden im Winter. Das ist konkrete Förderung des Nachwuchssports, der Integration und der Gesundheit“, betonte Bieri. Grundlage sei der fortgeschriebene Sportentwicklungsplan mit externer Analyse. Ziel bleibe es, den Anspruch „Sportstadt Hanau“ langfristig zu sichern.

Bildungsvielfalt als Stärke

Weitere Stationen waren die Paul-Gerhardt-Schule sowie die Elisabeth-Schmitz-Schule im Bereich Old Argonner. Bieri unterstrich die Bedeutung einer pluralen Schulträgerschaft: „Neben unseren staatlichen Schulen sind auch freie und konfessionelle Schulen ausdrücklich willkommen. Vielfalt stärkt Bildungsqualität.“ Besonders am Herzen liege ihm die Förderung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf. Die Elisabeth-Schmitz-Schule mit ihren sonderpädagogischen Angeboten stehe beispielhaft für eine inklusive und individuelle Förderung.

Konversion als Erfolgsgeschichte

Mit der Entwicklung des Argonnerparks, dem Wohngebiet „In den Argonnerwiesen“ sowie dem Nahversorgungszentrum Argonnermarkt wurde deutlich, wie aus ehemaligen Militärflächen lebendige Quartiere entstehen konnten. Insgesamt entstanden mehrere hundert Wohneinheiten, ergänzt um Kita- und Schulangebote „Hier ist Konversion nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Stadtentwicklung.“

Soziale Infrastruktur im Blick

Im Familien- und Jugendzentrum Wolfgang („ProLo“) hob Bieri die Bedeutung niedrigschwelliger Angebote hervor: „Orte wie das FJW sind Anlaufstelle, Begegnungsraum und Motor für den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil.“ Auch die Entwicklung der Nahversorgung – mit REWE, Aldi, Apotheke und weiteren Angeboten – sei ein wichtiger Schritt gewesen, der jedoch nur funktioniere, wenn Kundinnen und Kunden auch über den Stadtteil hinaus das Angebot nutzten.

Wolfgang als Wirtschafts- und Forschungsstandort

Im Fraunhofer-Science-Park und im Industriepark Wolfgang wurde deutlich, welche wirtschaftliche Kraft im Stadtteil steckt. Mehr als 3.000 Beschäftigte arbeiten allein im Industriepark, hinzu kommen Forschungseinrichtungen wie die Fraunhofer- Projektgruppe IWKS Mit dem Google-Cloud-Rechenzentrum und angekündigten Milliardeninvestitionen werde Hanau zudem zu einem bedeutenden Digitalstandort. Bieri machte deutlich: „Wenn hier Wertschöpfung entsteht, muss auch die Kommune angemessen profitieren. Ich werde mich für eine gerechtere Beteiligung bei der Gewerbesteuer einsetzen – vergleichbar mit der Logik bei Windkraftanlagen.“

Pioneer Park: Quartier der Zukunft

Im Pioneer Park wurde sichtbar, wie ein neues Wohnquartier für bis zu 5.000 Menschen entsteht – mit barrierefreier Grundschule, neuer Kita mit 155 Plätzen und ergänzender Nahversorgung. „Hier entsteht nicht nur Wohnraum, sondern ein durchdachtes Quartier mit kurzen Wegen, Bildungsangeboten und medizinischer Versorgung. Gerade das Thema Hausärzte bewegt viele Menschen – wir müssen hier gesamtstädtisch Antworten finden.“

Dokumentationszentrum Hanauer Militärgeschichte im Pioneer Park.

Auch hier gab es einen kurzen Halt und es wurde deutlich, wie wichtig es ist, die militärische Vergangenheit Hanaus von der Antike bis in die Gegenwart wissenschaftlich fundiert aufzuarbeiten und zugänglich zu machen – ein Engagement, das der Förderverein Hanauer Militärgeschichte e.V. mit großem ehrenamtlichem Einsatz trägt und weiter ausbauen möchte.

Klare Perspektive für die Zukunft

Zum Abschluss sprach Bieri die mögliche Nachnutzung des Sportsfield-Areals an: „Sollte der Tag kommen, an dem wir dort keine Geflüchteten mehr unterbringen müssen, werde ich mich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass dort bezahlbarer Wohnraum entsteht. Was heute menschenwürdig genutzt wird, muss auch morgen sozialen Mehrwert für unsere Stadt bringen.“

Fazit der Tour

Die Bustour habe eindrucksvoll gezeigt, wie stark sich Wolfgang in den vergangenen Jahren entwickelt habe – und wo weitere Aufgaben anstehen. „Mein Anspruch ist klar: Stadtentwicklung darf nie Selbstzweck sein. Sie muss dem Zusammenhalt dienen, bezahlbaren Wohnraum schaffen, Bildung stärken, Wirtschaftskraft sichern und Ehrenamt unterstützen. Wolfgang ist dafür ein starkes Beispiel.“

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