Stadtteiltour durch Großauheim

Dr. Maximilian Bieri im Dialog über Entwicklung und Zukunft des Stadtteils

 

Hanau-Großauheim. Wie haben sich die Hanauer Stadtteile in den vergangenen Jahren entwickelt – und welche Projekte prägen ihre Zukunft? Mit diesen Fragen ist Oberbürgermeisterkandidat Dr. Maximilian Bieri im Rahmen seiner Stadtteiltouren regelmäßig in Hanau unterwegs. Auch in Großauheim nutzten zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, bei einer gemeinsamen Kleinbustour zentraleOrte des Stadtteils zu besuchen und sich über Entwicklungen, Projekte und Perspektiven auszutauschen.

„Wer Verantwortung für eine Stadt übernehmen möchte, muss ihre Stadtteile gut kennen und mit den Menschen vor Ort im Gespräch bleiben. Großauheim hat eine starke Identität, ein lebendiges Vereinsleben und viele wichtige Einrichtungen. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, was hier entstanden ist und wo noch Potenziale liegen“, sagte Bieri.

Die Tour führte an zahlreiche prägende Orte des Stadtteils. Einen wichtigen Auftakt bildete das Lindenaubad, das nach umfassender Sanierung wieder eine zentrale Rolle für Sport, Freizeit und Schwimmausbildung im Hanauer Osten spielt. Auch die Sportanlage an der Lindenau wurde thematisiert, deren Weiterentwicklung Teil der städtischen Strategie ist, moderne Trainingsbedingungen für Vereine zu schaffen und damit den Vereinssport langfristig zu stärken.

Im weiteren Verlauf der Fahrt ging es vorbei an der Lindenauschule sowie durch das Gebiet rund um die Waldsiedlung, das die gewachsene Wohnstruktur Großauheims und seine Bedeutung als familienfreundlicher Stadtteil widerspiegelt. Themen wie Wohnqualität, Nahversorgung und das Zusammenleben im Quartier standen hier im Mittelpunkt der Gespräche mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tour lag auf der wirtschaftlichen Entwicklung des Stadtteils. Am Standort des internationalen Rechenzentrumsbetreibers Data4 wurde über die Rolle moderner Technologie- und Infrastrukturprojekte gesprochen, die Hanau als Wirtschaftsstandort stärken und zugleich neue Perspektiven für Innovation und Digitalisierung eröffnen. Auch das Bautz-Gelände wurde als Beispiel für die Weiterentwicklung von Gewerbeflächen im Stadtgebiet thematisiert. Nicht zuletzt spielte der Hanauer Hafen eine wichtige Rolle auf der Route der Bustour. Als bedeutender Logistik- und Industriestandort ist er ein zentraler Baustein für die wirtschaftliche Stärke der Stadt und zugleich eng mit der Geschichte und Entwicklung Großauheims verbunden.

Neben Wirtschaft und Infrastruktur standen auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben im Stadtteil im Fokus. Stationen wie der Rochusplatz, das Museum Großauheim, die Boulebahn sowie der traditionsreiche Ruderclub Möve zeigen, wie stark Großauheim von engagierten Vereinen, kulturellen Angeboten und Begegnungsorten geprägt ist. Sie sind wichtige Treffpunkte für Menschen aller Generationen und tragen wesentlich zum sozialen Zusammenhalt im Stadtteil bei. Auch Einrichtungen der Daseinsvorsorge wurden in den Blick genommen. So führte die Route unter anderem am Wertstoffhof, an der Freiwilligen Feuerwehr Großauheim sowie an der Kita Spitzenweg vorbei – Orte, die beispielhaft für die kommunale Infrastruktur stehen, die das tägliche Leben im Stadtteil prägt.

„Eine Stadt lebt von ihren Stadtteilen. Hier entscheidet sich, ob sich Menschen wohlfühlen, ob Begegnung gelingt und ob das Miteinander funktioniert. Deshalb ist es mir wichtig, genau zuzuhören, welche Themen die Menschen bewegen und welche Ideen sie für ihren Stadtteil haben“, so Bieri.

Die Stadtteiltouren sind Teil seiner Dialogreihe durch alle Hanauer Stadtteile. Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern einen Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zu werfen und zugleich darüber zu sprechen, wie sich Hanau in den kommenden Jahren weiterentwickeln kann. Großauheim habe dabei mit seiner Mischung aus Tradition, wirtschaftlicher Stärke, Vereinsleben und Wohnqualität eine besondere Bedeutung für die Stadt.

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Wohnen darf kein Luxus werden

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OB-Kandidat Dr. Maximilian Bieri setzt auf direkte Begegnungen